“Das ging ihr häufig so mit alten Fotos; sie war schließlich die Tochter ihrer Mutter, und die lächelnden Gesichter von Menschen, die nich nichts davon ahnten, was das Schicksal für sie bereithielt, hatten etwas schrecklich Ernüchterndes.”

Kate Morton

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“Die Fotografie ist eine grausame Kunst. Sie zerrt eingefangene Momente in die Zukunft, Momente, die in der Vergangenheit haetten verpuffen sollen. Fotos zwingen uns, Menschen zu sehen, bevor sie ihr eigenes Ende kennen.”


“Bitte nehmen sie zur Kenntnis, dass es für Niedergeschlagenheit in diesem Haus keinen Platz gibt und die Möglichkeit eines Scheiterns nicht in Betracht gezogen wird. Wir leugnen die Existenz von beidem.”


“Die grosse, runde Bahnhofsuhr, die ueber dem Bahnstein haengt, ihr unerschuetterliches Gesicht und ihre unermuedlichen Zeiger erinnern daran, dass Zeit und Zug auf niemanden warten.”


“Man konnte die Zeit nicht zurückdrehen, das war reines Wunschdenken, aber man konnte dem Jetzt auf andere Weise entkommen, und zwar indem man vorwärtsging.”


“Da taeuscht du dich. Hier liegen die Erinnerungen Hunderter von Menschen, ihre Leben, Gefühle, Illusionen, ihre Abwesenheit, die Traeume, die sie nie verwirklichen konnten, die Enttaeuschungen, Irrtuemer und unerwiderten Lieben, die ihnen das Leben vergiftet haben. All das ist hier - auf immer festgehalten." Ich schaute sie neugierig und ein wenig befangen an, ich wusste nicht genau, wovon sie eigentlich sprach. Für sie war es jedenfalls wichtig. "Man kann vom Leben nichts verstehen, solange man den Tod nicht versteht", sagte sie.”


“Es ist seltsam, aber ich sehne mich umso mehr nach dem Leben, je mehr ich davon getrennt bin. Es ist seltsam, meinen Sie nicht auch, dass Verzweiflung in Lebensdurst umschlagen kann und dass man selbst in diesen düsteren Zeiten das Glück in den kleinen Dingen finden kann.”