“Wenn die Vernunft schläft, kommen die Ungeheuer der Verdrängung ans Tageslicht.”
“Sobald wir etwas aussprechen, entwerten wir es seltsam. Wir glauben in die Tiefe der Abgründe hinabgetaucht zu sein, und wenn wir wieder an die Oberfläche kommen, gleicht der Wassertropfen an unseren bleichen Fingerspitzen nicht mehr dem Meere, dem er entstammt. Wir wähnen eine Schatzgrube wunderbarer Schätze entdeckt zu haben, und wenn wir wieder ans Tageslicht kommen, haben wir nur falsche Steine und Glasscherben mitgebracht; und trotzdem schimmert der Schatz im Finstern unverändert.”
“Wenn der Trog erstmal bereit steht, kommen die Schweine von ganz alleine”
“Derjenige, der die Sprache der Vernunft spricht, ist derjenige, der am wenigsten liebt.”
“Die Vernunft ist, wenn sie allein waltet, eine einengende Kraft; und unbewacht ist die Leidenschaft eine Flamme, die bis zur Selbstzerstörung brennt.”
“Das ist die Schwäche der Vernunft: wir bedienen uns ihrer meist nur zur Rechtfertigung unseres Glaubens.”