“Broken Porzelan is one of the best books I have read in a long time. I highly recommend it to anyone.”

Katie Katharina Kramer Bering
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“I now knew there was no such thing as a broken heart. It will go on beating to taunt you and mock you and tell you that even in grief it is indestructible and full of love.”


“We both smile at the classic misunderstanding. It’s all so cliché-ridden, it’s embarrassing. I wish our story could have some more original twists and turns. Maybe one of us will turn into a vampire or something.”


“Whatever anyone says or does is more about them than it is about me...”


“You were worried about me?” “Of course I was, buddy. I would never have forgiven myself if something had happened. You didn’t think I’d be worried about you?” “No. I didn’t think you cared.” Dad looks sad. And surprised. I’m not sure why. “Really, buddy? You didn’t think I cared?” “No.” “Well, I do. A lot.” “Okay.” “I guess I need to do a better job of showing you.” “Yes. You could do a better job.” Dad laughs. And he hugs me again.”


“Das Gehirn versandete wie ein unbefestigtes Flussbett. Erst bröckelte es nur ein bisschen vom Rand, dann klatschten große Stücke des Ufers ins Wasser. Der Fluss verlor seine Form und Strömung, seine Selbstverständlichkeit. Schließlich floss gar nichts mehr, sondern schwappte nur hilflos nach allen Seiten. Weiße Ablagerungen im Gehirn ließen die elektrischen Ladungen nicht durch, alle Enden wurden isoliert, und am Ende auch der Mensch; Isolation, Insel, Gerinnsel, England, Elektronen und Tante Ingas Bernsteinreifen, Harz wurde hart im Wasser, Wasser wurde hart, wenn der Frost klirrte, Glas war aus Silizium, und Silizium war Sand, und Sand rieselte durch die Eieruhr, und ich sollte jetzt schlafen, es wurde langsam Zeit. (S. 78f.)”


“Immer wenn ich schwamm, fühlte ich mich in Sicherheit. Der Boden unter meinen Füßen konnte nicht weggezogen werden. Er konnte nicht brechen, nicht einsinken oder wegrutschen, weder sich auftun noch mich verschlingen. Ich stieß nicht gegen Dinge, die ich nicht sehen konnte, trat nicht versehentlich auf etwas, verletzte weder mich noch andere. Wasser war einschätzbar, es blieb immer gleich. Gut, mal war es klar, mal schwarz, mal kalt, mal warm, mal ruhig, mal bewegt, aber es blieb in seiner Beschaffenheit, wenn auch nicht in seinen Aggregatzuständen, immer gleich, war Wasser. Und Schwimmen, das war Fliegen für Feiglinge. Schweben ohne Absturzgefahr. Ich schwamm nicht besonders schön – mein Beinschlag war asymmetrisch – , aber zügig und sicher, und wenn es sein musste, auch stundenlang. Ich liebte den Moment des Verlassens der Erde, den Elementenwechsel, und ich liebte den Moment des Michverlassens darauf, dass das Wasser mich trug. Und, anders als Erde und Luft, tat es das ja auch. Vorausgesetzt, man schwamm.(S. 87)”